Aktien

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Begriff Definition
Aktien

Eine Aktie ist ein Wertpapier, das den Anteil an einem Unternehmen verbrieft.

Was sind Aktien?

Aktien sind verbriefte Bruchteile des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft. Dieser Anteil entspricht dem Nennwert der von Ihnen gekauften Aktie, bezogen auf den Nennwert aller Aktien. Aktien können an einer Börse handelbar sein, müssen aber nicht. Die Kurse (Preise) bilden sich dabei durch Angebot und Nachfrage. Beim Verkauf ist der Geld-Kurs – die Bid-Seite des Quotes - für Anleger wichtig und beim Kauf der Brief-Kurs – die Ask-Seite.

Wie werden Aktien versteuert?

Auch von den Kapitalerträgen möchte das Finanzamt seinen Anteil haben. Alles was Sie durch die Geldanlage verdienen, unterliegt der sogenannten Abgeltungssteuer. Der Satz der Abgeltungssteuer liegt bei pauschal 25%. Dazu kommt noch der Solidaritätszuschlag, das sind 5,5% der Steuersumme und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

Gibt es verschiedene Aktienarten?

Der Aktionär hat mit Stammaktien die Möglichkeit, bei Hauptversammlungen der Aktiengesellschaft bei bestimmten Entscheidungen mit abstimmen zu können. Denn Stammaktien sind mit einem Stimmrecht ausgestattet. Je mehr Stammaktien ein Aktionär hält, desto mehr Stimmrechte besitzt er und entsprechend höher ist der Einfluss des Aktionärs auf das Unternehmen. Wohingegen Vorzugaktien einen Vorteil in der Dividendenausschüttung gegenüber der Stammaktien haben. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass Vorzugsaktien im Falle der Liquidation des Unternehmens einen höheren Restwert haben

Wo kann man Aktien erwerben?

Um mit Aktien handeln zu können, müssen Trader erst einmal ein Handelsdepot bei einem Brokeroder einer Bank eröffnen. Aktien können anschließend sowohl börslich, als auch außerbörslich gehandelt werden. Der Handel der meisten relevanten deutschen Aktien verläuft über Xetra, kann jedoch auch über inländische und ausländische Börsenplätze und über spezielle Handelsplätze wie TradeGate erfolgen.

Welche Aktienempfehlungen geben wir?

Zum einen handeln wir derivative Finanzinstrumente, insbesondere Futures und CFD´s. Mit diesen Instrumenten traden wir primär die großen Indizes (S&P, Dow Jones, Dax oder Euro Stoxx), Devisen (z.B. EUR/USD), sowie den Zinsmarkt (Bund). Zum Anderen stellen wir generell keine Empfehlungen aus, weil das unserer Meinung nach in der Trader Ausbildung nicht zielführend ist.

Was versteht man unter Aktienoptionen (stock options)?

Beinhaltet für den Käufer der Option das Recht, eine bestimmte Menge einer Aktie zum Basispreis zu einem bestimmten Ausübungszeitpunkt oder innerhalb einer bestimmten Ausübungsfrist zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put), wenn die Option ausgeübt wird. Der Verkäufer der Option hat demgegenüber die Pflicht, die Entscheidung des Käufers über Ausübung oder Verfall der Option zu akzeptieren und die Aktien entweder zum Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen. Für die Übernahme dieser Verpflichtung bekommt der Verkäufer die Optionsprämie als einzige Einnahmequelle. Der Käufer der Option hat die Möglichkeit, Gewinne aus der Kursentwicklung der Aktie zu erzielen, beim Put bei fallenden Kursen.

Was beeinflusst den Optionspreis?

Der Preis einer Option hängt nicht nur von der Kursentwicklung des Basiswertes ab (Delta), sondern ebenfalls von der Volatilität (Vega), der Preissensibilität zum Basiswert (Gamma), dem Hebel (Omega), der Restlaufzeit (Theta) und den Finanzierungskosten (Rho). Diese 6 Einflussfaktoren werden kurz als die „Griechen“ bezeichnet, da sie aus dem griechischen Alphabet abgeleitet sind.  

Was versteht man unter dem Aktienmarkt ?

Der Aktienmarkt ist ein Teil des Kapitalmarktes. Auf dem Aktienmarkt werden Unternehmensanteile (Aktien) gehandelt. Zu unterscheiden sind dabei börslich gehandelte Unternehmensanteile und der Freimarkt (Graumarkt), in dem auch Aktien gehandelt werden können, die nicht an der Börse notiert sind.

Welche Aktien sollte man kaufen?

Es ist empfehlenswert sich selbst mit dem Thema auseinanderzusetzen und nicht auf Meinungen Dritter zu vertrauen, deswegen geben wir dazu kein Statement ab.

Was sind sogenannte ‚Hot Stocks‘?

Unter ‚Hot Stocks‘ versteht man Aktien, die derzeit über viel Kurspotential verfügen und Chancen für den Anleger bieten. Hot Stocks werden in Foren, Zeitschriften, etc. viel diskutiert und weisen momentan eine erhöhte Handelsaktivität auf. Dazu kommt, dass diese Aktien teuer gehandelt werden, also ein hohes KGV haben. Werden die hohen Erwartungen an diese Titel nicht erfüllt, bricht der Kurs schnell ein. Man hat also bei Hot Stocks großes Kurssteigerungspotential, muss dafür allerdings mit hohem Risiko bezahlen.

Was versteht man unter unterbewerteten Aktien?

Der Terminus der ‘unterbewerteten Aktie’ kommt aus der Value-Analyse. Als Vater der Value-Analyse gilt der bekannte Professor und Investor Benjamin Graham, dessen bekanntester und erfolgreichster Schüler Warren Buffett war. Eine unterbewertete Aktie ist eine Aktie, die unterhalb ihres intrinsischen Wertes notiert. Die Aktie wird also am Markt gerade günstiger gehandelt, als sie unter normalen Umständen wert ist und hat somit Wachstumspotenzial. Den Wert einer Aktie kann man mittels verschiedener Methoden bestimmen wie bspw. dem Discounted Cash Flow Verfahren.  

Was sind Aktien News und wie beeinflussen diese den Aktienkurs?

Aktienkurse sind zum einen sehr stark vom Gesamtmarkt abhängig, werden aber auch von unternehmensspezifischen oder branchenspezifischen Nachrichten bewegt. Diese Nachrichten nennt man Aktien News. Beispiele für unternehmensspezifische Nachrichten sind Quartalszahlen, welche regelmäßig veröffentlicht werden. Eine Branchenspezifische Nachricht für den Automobilsektor wäre z.B., wenn die Absatzzahlen für Automobile in China in einem bestimmten Monat massiv einbrächen. Aktien News haben großen Einfluss auf die Kursentwicklung eines Aktientitels und können dafür sorgen, dass der Wert sich entsprechend der Nachrichtenlage entgegengesetzt vom Gesamtmarkt in eine Richtung entwickelt.

Gibt es „Aktien für Anfänger“?

Diese Frage kann man mit einem klaren ‚Nein‘ beantworten. Aktien sind immer risikoreiche Wertpapiere. Von daher kann man keinen Aktientitel als geeignet für Anfänger deklarieren. Allerdings gibt es tatsächlich Unterschiede in der Stabilität und Volatilität verschiedener Aktien. Während bspw. ein Dax-Wert mit hoher Marktkapitalisierung und großem Streubesitz weniger stark im Vergleich zum Gesamtmarkt reagiert, sind die Kursbewegungen eines gering kapitalisierten Nebenwertes mit geringem Streubesitz höchstwahrscheinlich weitaus volatiler.

Was sind Kaufempfehlungen?

Finanzanalysten in Analystenhäuser und Banken beobachten Aktien und bestimmen Kursziele für diese Werte. Aufgrund dieser Ziele geben Finanzanalysten Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktientitel heraus. Bekannte Analystenhäuser sind z.B. Warburg Research, das Bankhaus Lampe, JP Morgan oder Goldman Sachs.

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